Bildung oder Ausbildung?
Bildung zwischen PISA-Pleite und Elite-Uni


Donnerstag, 24. Februar 2005, Uni-Campus Wien

Teilnehmer:
em.Univ.Prof. Dr. Wolfgang Kummer, Institut für theoretische Physik, TU-Wien
em.Univ.Prof. DI Dr. Manfred Schmutzer, Institut für Technik und Gesellschaft, TU-Wien
Dr. Josef Unterweger, Rechtsanwalt

Moderation: Robert Francan
Konzept, Organisation: Attila Cerman


em Univ.Prof. Dr. Wolfgang Kummer, TU Wien, Institut für theoretische Physik:

Wir benötigen ein Schulsystem und Universitätssystem, das durchlässig für Begabte ist - unabhängig von Herkunft, Einkommen der Eltern oder Stipendien. Das kann schon mit dem derzeitigen Schulsystem und Universitätssystem geleistet werden, wenn ausreichende Mittel zur Verfügung gestellt werden.


em Univ.Prof. DI Dr. Manfred E. Schmutzer, TU Wien, Institut für Technik und Gesellschaft:

Die Einhebung von Steuergeldern für Bildung bedingt, dass diese breit eingehobenen Steuermittel auch einer breiten Bevölkerungsschicht zugutekommen sollen.

Es sollten Volkshochschulen eingerichtet und wieder errichtet werden, die einen breiten Zugang ermöglichen und an denen Wissenschafter gerne lehren. Ebenso sollten öffentlich finanzierte Universitäten weiterbestehen und für alle wirksam sein.


Dr. Josef Unterweger, Rechtsanwalt

Bildung sehe ich als Schlüssel zum selbstbestimmten Leben und als Grundlage einer offenen Weltsicht. Allgemeinbildung, "Orchideenstudien" und nicht bloß zweckgerichtete Ausbildung schaffen Chancen für die Person und die Gesellschaft.
Bereitstellung von Bildungsmöglichkeiten für möglichst breite Bevölkerungsgruppen ist einzufordern.



Standpunkte



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