Die GWF diente dazu, Forschung jenseits des Mainstream zu ermöglichen. Anstoß zur Gründung war die kritische Distanz zur kommerziellen und staatlichen Forschung und Forschungsförderung sowie die Erfahrung, dass staatliche Forschungsförderung nicht wirklich funktioniert und die Herstellung geeigneter Einreichunterlagen für Forscher bald aufwendiger ist, als die Durchführung des Projektes selbst.

Die GWF war als gemeinnütziger Verein organisiert, ohne Vereinsmeierei. Alle Tätigkeit war ehrenamtlich und zur Gänze privatfinanziert.

Unterstützer waren vor allem Freiberufler, die neben der Alltagsarbeit Forschung fördern wollten und sich eine Berufsgrenzen überschreitende Neugier erhalten hatten. Die GWF sollte Forschungsförderung ohne Reibungsverluste, unabhängig und frei von Karriere-Zwängen ohne universitäres Korsett und ohne Zwang zu kurzfristiger Rendite ermöglichen. Der Schwerpunkt lag auch auf Bereichen, die ohne Interessen für die kommerzielle Forschung sind.

Die GWF wurde 1998 gegründet, nahm die Forschungstätigkeit sofort auf und verwirklichte noch 1998 das erste Projekt. Die Gesellschaft zur Förderung von Wissenschaft und Forschung war ein gemeinnütziger Wissenschaftsverein im Sinne des § 4 Abs 4 Z 5 lit e EstG 1988. Sie wurde durch Beschluss der Generalversammlung am 16. 12. 2009 aufgelöst.

Umgesetzte Projekte - und Reaktionen darauf - wurden veröffentlicht.



Gesellschaft zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, Buchfeldgasse 19a, A-1080 Wien - ZVR: 819560466 - http://www.gwf.at